Platzlösungen für kleine Wohnungen

Du freust dich derbe über die neue Bude. Endlich hast du dich erfolgreich durch den Mietenwahnsinn Hamburgs gekämpft. Deine Ausbeute: Ein-Zimmer-Wohnung mit 25 Quadratmetern. Hmh, na ja. Eine etwas kleine Wohnung. Dafür komplett renoviert. Wie richtest du dich auf diesem Minimalplatz nach deinem Umzug ein? Was kannst du für extra Stauraum tun?

Bevor du loslegst, stelle dir folgende, hilfreiche Frage: Welche Möbel brauche ich wirklich? Müssen es die fünf Bücherregale sein, oder kannst du auf Eines verzichten? Der zusätzliche Couchsessel zum Sofa – notwendig? Solche Gedanken gilt es zu beantworten, bevor du zum Möbelmarkt düst. Denn auf deinen 25 Quadratmetern inklusive Pantryküche ist für solche Extradinge leider kein Platz mehr. Vielleicht benötigst du ja einen professionelle Entrümpelung? Reduziere dich auf das Nötigste. Und mache es dir damit schön. Nutze einfache Tricks, um mehr Stauraum rauszuholen. Und ein paar kleine Kniffe, damit ein wohnlich-behagliches Gefühl entsteht.

Nutze einfache Tricks, um mehr Stauraum rauszuholen

Wohnzonen: Ein Raum für Wohnen, Schlafen, Arbeiten und Kochen. Damit du dich in jedem Bereich wohlfühlst, könntest du sogenannte Wohnzonen einrichten. Möbelstücke, wie ein Sofa oder ein Regal ohne Rückwand, können hervorragend als Zimmerteiler dienen. Natürlich kannst du auch – ganz klassisch – eine Trennwand aufstellen. Die gibt es mittlerweile in echt coolen Designs. Oder vielleicht werkelst du dir selber eine?

Möbel mit Multifunktion

„Weniger ist mehr“ ist nun dein neues Credo. Du solltest deine Wohnung nicht mit Möbelstücken zustellen oder gar mit Accessoires überhäufen. Das wirkt schnell einengend. Damit du aber trotzdem alle Funktionen deiner Möbel in der Bude unterbringen kannst, nutze beispielsweise eine Schlafcouch. Bett und Sofa in einem und fertig! Oder Sekretäre: Das sind diese kleinen, süßen Kombinationen aus Schreibtisch und Regal. Deren Arbeitsfläche kannst du easy hochklappen. Und der Extra-Stauraum kommt mit kleinen Fächern und Türchen daher.

Weiteren praktischen Stauraum bieten Bettkästen, die du einfach unter dein Bettgestell schiebst. Oder Boxen auf Rollen, die auch als Couchtisch oder zur Aufbewahrung genutzt werden können. Beistelltische, die sich ineinander schieben lassen, sind für deine Ein-Zimmer-Wohnung sehr wertvoll.

Nutze Wände als Stauraum – aber in Maßen

Anstatt sich ein massives Holzregal an die Wand zu schrauben und du dann so einen optischen Klotz da hängen hast, probiere leichte Wandregale aus. Zum Beispiel aus Drahtgeflecht, wie ein Fahrradkorb. Oder hängende Aufbewahrungsmöglichkeiten, die du an einem Haken an der Decke befestigst. Sie sind dekorativ und nehmen der Wohnung nicht viel Raum weg. Sie betonen das Zimmer sogar, denn dein Auge registriert, dass da etwas baumelt. Du nimmst es mehr war. In der Küche für Obst oder Kochbücher, im Bad für Toilettenpapier oder Kosmetika – der Nutzung von Körben sind keine Grenzen gesetzt.

Kleine Räume grööööößer machen

Geht das? Klaro. Durch optische Täuschung zum Beispiel. Helle Wandfarben lassen das Zimmer weiter erscheinen. Dunkle Farben engen ein und du fühlst dich schnell wie im Fahrstuhl.

Auch mit Beleuchtung und Licht lässt sich was anstellen. Anstatt einer zentralen Deckenlampe kannst du mit mehreren Lichtquellen den Raum und seine Ecken dezent ausleuchten. Das bringt dir auch zusätzliche Gemütlichkeit.

Tipp für die Altbau-Wohnung

Wer einen kleinen Altbau sein Eigen nennen darf, kann die Höhe ausnutzen. Denke auf zwei Ebenen. Ein Hochbett beispielsweise spart Platz und du erschaffst dir da oben deine eigene Entspannungsoase.