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Knurr, Fauch, Zisch: Tipps zum Umzug mit Haustier

Umzüge mit Hunde Hamburg

Knurr, Fauch, Zisch: Tipps zum Umzug mit Haustier

Du ziehst um. Toll! Herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Bude. Umzugsunternehmen, Transport und Vermietungsangelegenheiten sind geklärt. Oh Shit, aber was ist mit Pebbles? Minousch? Anke? Rex? Günther? Herr Uhlmann? Egal, welchen Namen du deinem Haustier gegeben hast – beim Umzug mit Hund und Katze gibt es einige Tricks, wie du deinem Liebling den Tag der Tage stressfrei gestalten kannst.

Schonmal vorweg: Der Hund hat denkbar weniger Schwierigkeiten mit einem Umzug als ein kleiner Stubentiger. Der beste Freund des Menschen sieht den Ortswechsel eher als Abenteuer und großes Spiel an. Nichtsdestotrotz sollten seine gewohnten Gegenstände, wie Schlafkorb oder Decke, Napf und Trinkschüssel und die Lieblingsspielzeuge auch gleich in der neuen Wohnung eingerichtet sein. Das erleichtert die Eingewöhnung.

Abgefülltes Wasser aus dem alten Zuhause sorgt für bessere Eingewöhnung

Den Umzugstag und dessen Tohuwabohu sollte das Tier allerdings am besten gar nicht mitbekommen. Ratsam ist der Einzug bei einer vertrauen Person für die brisanten ein bis zwei Umzugstage. Falls Hund, Katze und Hamster beim Aus- und Einzug anwesend sind, ist das Packen eines Extrakartons sinnvoll: Telefonnummer des Tierarztes, gewohntes Futter und Pflegeutensilien sind somit griffbereit und ohne viel Wühlerei schnell zur Stelle. Zudem können Flaschen mit Wasser aus der Leitung des alten Wohnortes befüllt werden, um Magenbeschwerden vorzubeugen. Denn ein plötzlicher Wasserwechsel kann Unwohlsein hervorrufen.

Umzug mit Katze: Gaaanz ruuuhiiig

Für die Mieze bedeutet so ein Umzug sehr viel Stress, Eindrücke und prägende Umgewöhnung. Katzen sind außerordentlich sensible Vierbeiner und so bringt sie die neue Bude total aus ihrem Konzept. Hier ein paar Tipps für die Vorbereitungen beim Auszug:

  1. Dem Kätzchen ein Zimmer frei zu räumen, mildert die Umzugsnervosität deutlich
  2. Das leere Zimmer lediglich mit Fress- und Trinknapf, sowie Körbchen und Toilette ausstatten und das Tier während des Umzugs an diesem Ort lassen
  3. Möbeltransport mit Umzugshelfern in die neue Wohnung
  4. Wenn der Akt durch ist, die Mieze in den Transportkorb setzen. Sie verlässt zusammen mit dir die Wohnung als letztes.

Im neuen Heim angekommen, wird genauso verfahren: Katze in ein leeres Zimmer mit ihren gewohnten Gegenständen setzen. Wenn in den neuen vier Wänden alles eingeräumt und eingerichtet ist, darf die Katze auf Entdeckungsreise gehen. Allerdings sollte sie die ersten Tage nicht zwischen Umzugskartons, Bohrmaschine und Staubsauger verbringen. Gib ihr nach dem vollzogenen Einzug viel Zeit, alles zu beschnuppern und ihre Duftmarken zu setzen. Mit diesem Verfahren bleibt dem Schnurrer das grobe Chaos des Umzuges erspart.

Auch, wenn es im Herzen wehtut: Die geliebte Fellnasse sollte den ersten Monat nicht nach draußen gelassen werden. Eingewöhnungszeit ist äußerst wichtig. Denn ein Ortswechsel bedeutet auch Revierveränderung. Um die neue Umgebung als Territorium zu akzeptieren, braucht es seine Zeit. Außerdem verringert das Warten die Gefahr, dass sie wegläuft und nicht mehr nach Hause kommt beziehungsweise zurückfindet.

Gilt es mit mehreren Mini-Tigern umzuziehen, so kann deren Rangordnung erstmal deutlich durcheinandergebracht werden. Alle müssen sich neu orientieren. Rangniedrige Tiere versuchen sich neue Rechte zu erkämpfen, was die Ranghöchste möglicherweise dazu veranlassen wird in den Verteidigungsmodus überzugehen.

Käfigtiere bleiben meist entspannt

Der Umzug mit Kleintieren ist im Gegensatz dazu um einiges leichter. Ist der Käfig mit ausreichend Futter und Wasser ausgestattet, sollte er an einen ruhigen Ort gestellt werden. Ein leeres, wenig benutztes Zimmer am Umzugstag eignet sich beispielsweise hervorragend. Eventuell kann der Trick mit der Decke über dem Käfig helfen, dem Nager viele stressige Eindrücke und Gewusel zu ersparen.

Haltungserlaubnis erneuern

Manche Tiere werden als „gefährlich“ eingestuft. Dazu zählen einige Hunderassen, Reptilien und Insekten. Für die Haltung von Vogelspinne, Skorpion usw. ist eine offizielle Erlaubnis notwendig. Bei einem Wohnortswechsel muss diese eventuell aktualisiert werden. Eine Nachfrage in der neuen Stadt oder Gemeinde klärt schnell alle Ungereimtheiten.